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Die Chesa Planta in Samedan ist ein Kulturzentrum im Oberengadin mit überregionaler Ausstrahlung. 
Seit der Überführung des ehemaligen Stammsitzes der Familien von Planta und von Salis in die gemeinnützige Stiftung Fundaziun de Planta ist die Chesa Planta der Öffentlichkeit als Kulturzentrum zugänglich und gilt als Hort rätoromanischer Kultur. 
Die Chesa Planta beherbergt auch ein Museum für Wohnkultur der Engadiner Patrizier des 18. und 19. Jahrhunderts sowie eine bedeutende Romanische Bibliothek.

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Öffnungszeiten Sommersaison

Wohnmuseum Chesa Planta

14. Juni bis 18. Oktober 2016

Führungen Dienstag und Freitag 16.30h
oder nach Vereinbarung, Tel. 081 852 12 72
Erwachsene CHF 10.00, Kinder & Studenten CHF 5.00

Donnerstag 15.00–18.00h
Museumsladen offen / Besichtigung Museum ohne Führung CHF 6.00 / 3.00

Ausstellung «Les livres d’art de Alberto Giacometti»

20. Juli bis 21. Oktober 2016
Mittwoch bis Samstag, 16.00 –18.00h
Führungen Ausstellung Alberto Giacometti nach Absprache: info(at)chesaplanta.ch

Sonn- und Feiertage geschlossen

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Aktuell

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Aus Anlass des 50-jährigen Todestags von Alberto Giacometti präsentiert die Chesa Planta eine fast vollständige Auswahl der vom Bergeller Künstler (mit-) illustrierten Kunstbücher. Dieses kaum bekannte Tätigkeitsfeld zeigt, wie Giacometti in Paris Teil der damaligen intellektuellen und künstlerischen Szene war. Ab den 1950er Jahren wirkte er regelmässig bei bibliophilen Ausgaben bedeutender Schriftsteller mit (wie René Char, Paul Eluard, Michel Leiris, Charles-Ferdinand Ramuz, Tristan Tzara), allein oder mit Künstlerkollegen (wie Arp, Braque, Ernst, Matisse, Mirò, Picasso). Neben einigen Überraschungen kann auch sein posthum erschienenes Werk mit 150 Lithographien "Paris sans fin" in der Chesa Planta entdeckt werden. Die Grundlage dieser einmaligen Ausstellung bilden Sammlungsbestände von Carlos Gross der in der Pensiun Aldier in Sent ein Museum mit dem graphischen Werk des Künstlers eingerichtet hat (www.aldier.ch). Begleitet wird sie von Fotografien von Brassaï, Doisneau und Scheidegger. Kurator: Chasper Pult.

Ausstellungsdauer und Öffnungszeiten
Vom 20. Juli bis am 21. Oktober 2016: Mittwoch bis Samstag, 16.00h bis 18.00h

Finissage: 21. Oktober 2016, 17.00h

«Die Prinzessin von Samedan» (2016), Filmabend mit Claudia Knapp.

Ihr Leben gleicht einem Märchen. Die schöne Norina Gilli (1880-1957) wuchs in Florenz als Tochter des Konditors Luigi Gilli von Samedan auf. Sie wird Schauspielerin, arbeitet mit Max Reinhardt in Berlin, ist eine der ersten Stummfilmdivas und wird weltweit unter dem Namen Maria Carmi bekannt. Sie lebt ein Jetsetleben, kennt alle grossen Persönlichkeiten und wird als Filmstar mit einer besonderen Präsenz und als eine der schönsten Frauen Europas gelobt. Aber dies ist für sie nicht genug: Sie will Prinzessin werden, heiratet den georgischen Prinzen Matchabelli und geht als Prinzessin Norina Matchabelli nach New York. Jedoch dringt ein anderer Mann ins Leben der Prinzessin: ein schöner und charismatischer Inder, der Guru Meher Baba. Er erklärt, er sei Gott auf Erden. Der Mann ist auf der Suche nach reichen Frauen, offen für Spiritualität – und Norina war mehr als offen. Sie verlässt den Prinzen, das Luxusleben, und geht mit dem Guru nach Indien, unterwirft sich ihm vollkommen und lebt den Rest ihres Lebens in Armut.

Finissage der Ausstellung: Les livres d‘art de Alberto Giacometti – Collecziun Carlos Gross.

Musik für zwei Lauten, gespielt von Ervin Huonder und Robert Grossmann, umrahmen den Abschluss einer aussergewöhnlichen Sommerausstellung.

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